Pressemitteilung Resistente Stärke gegen Obstipation bei Parkinson?



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Pressemitteilung

Resistente Stärke gegen Obstipation bei Parkinson?
Deutsche Parkinson-Gesellschaft fördert Studie mit SymbioIntest®

Eine Studie am Universitätsklinikum des Saarlandes untersucht den Einfluss resistenter Stärke auf die intestinale Mikrobiota und die Stuhlgewohnheiten bei Patienten mit Parkinson-Erkrankung. Die Deutsche Parkinson-Gesellschaft fördert die Studie, die auch die Konzentration der kurzkettigen Fettsäuren im Stuhl miterfasst.

Parkinson-Patienten leiden überdurchschnittlich oft an Obstipation. Gleichzeitig ist ihre Mikrobiota im Darm verändert. Im Stuhl sind bei ihnen die kurzkettigen Fettsäuren Essigsäure, Buttersäure und Propionsäure weniger konzentriert als bei Kontrollpersonen.


Resistente Stärke ist ein wasserlöslicher Ballaststoff, den die Bakterien im Dickdarm zu kurzkettigen Fettsäuren, insbesondere Buttersäure umsetzen. Die Buttersäure ernährt die Darmmukosa und fördert die Darmmotilität.
PD Dr. Marcus Unger und seine Mitarbeiter vom Klinikum der Neurologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, untersuchen in der Studie bei Parkinson-Patienten und Kontrollpersonen, ob die regelmäßige Einnahme resistenter Stärke die mikrobielle Besiedelung des Darms beeinflussen kann. Sie ermitteln auch, ob sich dadurch die Konzentration kurzkettiger Fettsäuren im Stuhl und die Stuhlgewohnheiten verändern. Die Wissenschaftler setzen als resistente Stärke das Nahrungsergänzungsmittel SymbioIntest® der SymbioPharm GmbH ein.
Auf dem Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie am 22. September 2016 in Mannheim verleiht die Deutsche Parkinson-Gesellschaft die Förderung offiziell.

Parkinson-Patienten leiden an Obstipation

Parkinson-Patienten leiden neben den charakteristischen Bewegungsstörungen auch an nicht-motorischen Symptomen. Dazu zählen gastrointestinale Motilitätsstörungen wie die Obstipation. Sie tritt nicht nur signifikant häufiger auf als bei gesunden Kontrollpersonen, sondern geht den motorischen Symptomen bereits Jahre voraus.

Eine Arbeitsgruppe um Filip Scheperjans1 M.D., Ph.D., von der Universität Helsinki beschrieb Unterschiede in der mikrobiellen Besiedelung des Darms zwischen Parkinson-Patienten und Kontrollpersonen. Die Parkinson-Patienten besaßen unter anderem deutlich weniger Vertreter der Bakterienfamilie Prevotellaceae. Prevotellaceae können Polysaccharide abbauen und tragen dazu bei, die Mucinschicht der Darmmukosa zu bilden. Sind weniger Prevotellaceae vorhanden, kann die Barrierefunktion der Darmschleimhaut gestört sein. Das erhöht die Permeabilität für potentiell neurotoxische Substanzen.

Im Stuhl sind die kurzkettigen Fettsäuren Essigsäure, Buttersäure und Propionsäure bei Parkinson-Patienten im Vergleich zu Kontrollpersonen weniger konzentriert. Die kurzkettigen Fettsäuren ernähren die Darmmukosa und interagieren mit dem enterischen Nervensystem. Darüber beeinflussen sie die gastrointestinale Motilität. Resistente Stärke dient den Darmbakterien als wichtige Quelle, um daraus kurzkettige Fettsäuren wie Buttersäure herzustellen.



Geförderte Studie untersucht Darmflora und kurzkettige Fettsäuren

Die Studie schließt Personen mit einem idiopathischen Morbus Parkinson und gesunde Kontrollpersonen ein. Die Probanden nehmen über einen Zeitraum von acht Wochen zweimal täglich einen Beutel SymbioIntest® mit je 5g resistente Stärke ein. Die Stuhlproben werden anonymisiert auf die Konzentration der kurzkettigen Fettsäuren und die Zusammensetzung der Mikrobiota untersucht. Ein Fragebogen erfasst die Stuhlgewohnheiten.


Parkinson-Patienten leiden neben dem auffälligen Tremor oft auch an Obstipation. Sie können davon profitieren, wenn sie mit natürlichen Mitteln ihre Darmbesiedlung und Darmmotilität verbessern.

Bitte senden Sie uns bei Abdruck ein Belegexemplar zu.

Pressekontakt:
Dr. Lilian Schoefer / Angelika Hecht
SymbioPharm GmbH
Auf den Lüppen 10
35745 Herborn
Tel.: 02772-981-128 / -350
E-Mail: lilian.schoefer@symbio.de / angelika.hecht@symbio.de

Literatur:



  1. Scheperjans F, Aho V, Pereira PA, et al.: Gut microbiota are related to Parkinson's disease and clinical phenotype. Mov Disord 2014

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