Zarenga GmbH, Bonn 2015 Zarenga GmbH, Pfaffenweg 15, 53227 Bonn



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Morbus Parkinson 

Ratgeber 

  


  

 

 



 

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© Zarenga GmbH, Bonn 2015 



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Krankheiten beschrieben, die unbedingt eine ärztliche Behandlung als Basis 

brauchen. 

 

 



 

  

 

 



 

2

 



Inhaltsverzeichnis 

 

Vorwort 



 

 

 



 

 

 



 

Morbus Parkinson – Überblick   



 

 

 



Was ist Morbus Parkinson  

 

 

 



 

Was ist Parkinson-Syndrom 



 

 

 



 

Ursachen 



 

 

 



 

 

 



 

Symptome   



 

 

 



 

 

 



Komplikationen 

 

 

 



 

 

 



12 

Demenz bei Morbus Parkinson   

 

 

 



12 

Untersuchungen und Diagnose   

 

 

 



14 

Behandlung   

 

 

 



 

 

 



15 

Verlauf 


 

 

 



 

 

 



 

20 


Prognose 

 

 



 

 

 



 

 

21 



Zusammenfassung   

 

 



 

 

 



23 

 

 



 

 

 



 

 

 



 

 

  

 

 



 

3

 



Vorwort 

Morbus Parkinson, Parkinson-Krankheit oder Schüttellähmung, besser bekannt 

unter der Kurzform "Parkinson", ist eine Erkrankung des Nervensystems. Parkinson 

gehört neben Alzheimer zu einer der häufigsten Krankheiten, die meist zwischen dem 

50. und 79. Lebensjahr beginnt. Betroffen sind in Deutschland schätzungsweise 

200.000 Menschen. Parkinson kann auch Personen betreffen, die jünger als 50 Jahre 

sind, dies ist jedoch selten der Fall. Hauptsächlich wird die Krankheit zwischen dem 

50. und 79. Lebensjahr ausgelöst. Im Gegensatz zu vielen anderen Krankheiten, die 

im Alter auftreten, sind von Morbus Parkinson Männer häufiger als Frauen betroffen. 

Namensgeber war der britische Arzt James Parkinson, der die Symptome der nach im 

benannten Krankheit im Jahr 1817 beschrieb. Morbus Parkinson ist eine 

neurologische Erkrankung, die kontinuierlich fortschreitet – eine Heilung ist bis 

heute nicht möglich.  

Parkinson breitet sich hauptsächlich in bestimmte Gehirnbereiche sowie in anderen 

Teilen des Nervensystems aus. In den Bereichen des Gehirns ist ein Mangel von 

Dopamin, einem Botenstoff, vorhanden. Warum Nervenzellen, die Dopamin 

enthalten, absterben, konnte bis heute nicht geklärt werden. Nervenzellen, die 

Dopamin enthalten sind für die Kontrolle der Bewegungen, der willkürlichen und der 

unwillkürlichen Bewegungsabläufe, zuständig. 

Waren Mediziner bisher davon ausgegangen, dass sich Morbus Parkinson nur auf die 

Gehirnnerven beschränkt, weiß man es heute besser. Die Krankheit betrifft auch 

andere Bereiche des Nervensystems und löst so weitere Symptome aus, die sich 

bisher nicht erklären und mit Morbus Parkinson vereinbaren ließen.  

Auch wenn es derzeit keine Möglichkeit gibt, Morbus Parkinson zu heilen, ist die 

Krankheit gut zu behandeln und es bestehen gute Chancen, dass Betroffene auch mit 

dieser neurologischen Krankheit ein aktives Leben führen können. 

 

 

 



 

 

 



 

  

 

 



 

4

 



Was ist Morbus Parkinson? 

Morbus Parkinson ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems. Hauptsächlich 

sind Menschen im höheren Lebensalter von Morbus Parkinson betroffen. Ursache ist 

der Botenstoff Dopamin, der für die "Überbringung" bestimmter Botschaften an das 

Gehirn ursächlich ist. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff, der bei Parkinson 

allerdings nicht mehr die notwendige Menge aufweist. Dieser Mangel ist die Ursache 

dafür, dass die Nervenzellen absterben. Dieser Prozess geht langsam, aber 

kontinuierlich voran. 

Dopamin ist einer von verschiedenen Botenstoffen, die an der Steuerung des 

Bewegungsapparates des Menschen beteiligt ist. Bei einem Mangel von Dopamin 

gerät die ohnehin empfindliche Balance durcheinander, was zur Folge 

Bewegungsstörungen hat. Diese Störungen gehören zu den typischen Symptomen 

von Morbus Parkinson. Mit fortschreitendem Krankheitsverlauf kommt es zum 

Zittern, einer schwankenden und unbeständigen Körperhaltung sowie zur 

Verarmung und Erstarren der Bewegungen und zur Muskelstarre.  

Auch unsere heutige moderne Medizin ist aktuell nicht in der Lage, Morbus 

Parkinson zu heilen. Das liegt daran, dass weder Mediziner noch Wissenschaftler die 

genauen Ursachen, welche die Krankheit auslösen, kennen. Die Mediziner haben 

allerdings Behandlungsmethoden zur Verfügung, welche die Krankheit am 

Fortschreiten behindern und so den Verlauf verzögern oder verlangsamen. 

In Deutschland und anderen westlichen Industrieländern werden die Menschen dank 

der modernen Medizin immer älter. Das kann zu einer steigenden Entwicklung der 

an Morbus Parkinson erkrankten Personen führen, weil diese Krankheit in der Regel 

erst im Alter auftritt. 

 

 

 



 

  

 

 



 

5

 



Was ist ein Parkinson-Syndrom? 

Parkinson-Syndrom ist der Überbegriff verschiedener Erkrankungen, bei denen 

Symptome in Erscheinung treten, welche denen von Morbus Parkinson sehr ähnlich 

sind. Ein Parkinson-Syndrom ist nicht mit Morbus Parkinson zu verwechseln. 

Menschen, hauptsächlich diejenigen, welche im fortgeschrittenen Alter sind, können 

unter den Symptome leiden. Morbus Parkinson kommt sehr häufig vor, doch noch 

häufiger haben es Ärzte mit einem Parkinson Syndrom zu tun. 

Auslöser für ein Parkinson-Syndrom können Medikamente sein, welche die Person 

über einen langen Zeitraum regelmäßig einnimmt. Meist handelt es sich bei den 

Medikamenten um Neuroleptika oder Kalzium-Antagonisten. Neuroleptika 

verschreiben Ärzte bei Psychosen; Kalzium-Antagonisten bei 

Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck. Sobald der Patient die Medikamente 

absetzt, lassen auch die Symptome nach. Allerdings sollte vor dem Absetzen der 

Medikamente mit dem behandelnden Arzt Rücksprache gehalten werden.  

 

Ursache für ein Parkinson-Syndrom können auch Erkrankungen sein. Schlaganfall, 



Schädigungen oder Entzündungen im Gehirn sowie Arteriosklerose (Verkalkung der 

Hirngefäße), aber auch ein Schäden-Hirn-Trauma können die Symptome für ein 

Parkinson-Syndrom auslösen. Auch andere Erkrankungen, bei denen es zur 

Schädigung oder zum Absterben verschiedener Hirnregionen kommt, können die 

Ursachen für Parkinson-Syndrome sein. 

 

 




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