Gesundheitsministerium der Republik Usbekistan Institut für ärztliche Fortbildung der Stadt Taschkent Aktiengesellschaft des Verlags „Schark“ Neurologische Assoziation der Republik Usbekistan Rezensierte Fachzeitschrift



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Originalarbeit

Gesundheitsministerium der Republik Usbekistan

Institut für ärztliche Fortbildung der Stadt Taschkent

Aktiengesellschaft des Verlags „Schark“

Neurologische Assoziation der Republik Usbekistan

Rezensierte Fachzeitschrift  

»Neurologie«

Veröffentlicht 4-mal pro Jahr

1 (53), 2012

Chef-Redakteur



Madzhidova J. N.

Redaktionskollegium:



Алимов У.Х.

Асадуллаев М.М.

Гафуров Б.Г.

(зам. главного редактора)



Захидов А.Я.

Ибрагимов У.К.

Наджмиддинов С.А.

(ответственный секретарь)



Мирджураев Э.М.

Рахимбаева Г.С.

Сабиров Д.М.

Садыкова Г.К.

Самибаев М.Х.

Халимова Х.М.

Ходжаев А.И.

Ходжаева Н.И.

Шагулямов И.Ш.

Шамансуров Ш.Ш.

Vorsitzende des Redaktionskollegiums:



Gafurov B. G.

Rezensoren:



Борнштейн Н. (Израиль)

Гехт А.Б. (Россия)

Громова О.А. (Россия)

Гусев Е.И. (Россия)

Евтушенко С.К. (Украина)

Заваденко Н.Н. (Россия)

Левин Я.И. (Россия)

Мурзалиев А.М. (Киргизстан)

Никонов А.А. (Россия)

Новикова Л.Б. (Россия)

Нургужаев Е.С. (Казахстан)

Скоромец А.А. (Россия)

Суслина З.А. (Россия)

Kontaktadresse:

Republik Usbekistan

700007, Taschkent, Parkentskaya Str. 51

Tel. +99871 268–27–50

Für die Veröffentlichung ist die Redaktion  

verantwortlich.

Genehmigt zur Veröffentlichung: 13.04.2012

Format: 60 x 90 1/8

Lizenz 11, 16. Fachliteratur 7,6.

Exemplare: 400 Stk. Preis: nach Vereinbarung



Technische Redaktion: C. Makhmudov

Operator: O. Mirzamukhamedova

Die Zeitschrift ist bei der Verwaltung für Presse und 

Information der Stadt Taschkent registriert.  

Registrierungsnummer: No. 129 am 11. 01.2007.

© NEVROLOGIYA 1/2012

Elektronische Version der Zeitschrift 

unter www.med.uz 

Veröffentlicht mit freundlicher Unterstützung Firmen  

»EWER neyro pharma« (Hauptsponsor),  

»BERLIN-CHEMIE« und »ARTERIUM«

NEVROLOGIYA – 

НЕВРОЛОГИЯ

NEUROLOGIE

Originalarbeit

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»NEVROLOGIYA« – 1 (53), 2012

НЕВРОЛОГИЯ

Effektivität der apparativ-assistiven Therapie mit dem MOTOmed

®

 

in der Rehabilitation von Kindern mit infantiler Zerebralparese



S. Nurmatova

1

, F. Khamraev

1

, A. Mirsaev

1

, W. Diehl

2

Republikanische pädiatrische psychoneurologische Einrichtung Prof. Kurbanov, Usbekistan



Deutsche Sporthochschule Köln, Deutschland



Abstract: Im Rahmen ihrer Behandlung in der republikanischen pädiatrischen psychoneurologischen Einrichtung trainierten 120 Patienten von 2009 bis 2011 

aktiv und passiv mit dem Bewegungstrainer MOTOmed gracile12. Als Behandlungsergebnis zeigte sich bei den biomechanischen Parametern eine verbesserte 

Gehfähigkeit. Die Schrittlänge vergrößerte sich von 39,8 cm auf 43,3 cm. Ebenfalls verbesserte sich die aktive (+6,2°) und passive (+8,5°) Beweglichkeit der Knie- 

und Fuß gelenke. Der Muskeltonus nach Ashworth konnte durchschnittlich um einen Punkt reduziert werden. 

in einer prospektiven Studie zu untersuchen. Die vorliegende  

Untersuchung  wurde  mit  wissenschaftlicher  Unterstützung 

eines  Absolventen  der  Deutschen  Sporthochschule  Köln 

(Deutschland) durchgeführt.



Studiendesign:  120  Patienten  mit  spastischen  Formen  

einer Zerebralparese nahmen im Zeitraum von 2009 bis 2011 

an der klinischen Untersuchung zur Effektivität der apparativ-

assistiven Bewegungstherapie in der neurologischen Rehabili-

tation teil. Es waren 66 Jungen (55 %) und 54 Mädchen (45 %) 

im Alter von 5 bis 14 Jahren (Ø Alter: 6,7 Jahre). 

Von dem untersuchten Probandenkollektiv hatten 75 Pa-

tienten  (62,5 %)  eine  spastische  Diplegie  und  45  Patienten 

(37,5 %)  eine  Hemiplegie.  Die  Erfassung  des  Therapieerfolgs 

auf  motorischer  Ebene  erfolgte  anhand  gängiger  Testver-

fahren  jeweils  im  Prä-  und  Posttest-Vergleich,  gemessen  

durch  Stabilographie,  Dynamometrie  und  Goniometrie.  Zur 

Beurteilung  des  Muskeltonus  bzw.  des  Widerstandes  gegen 

passive Bewegung wurde die Ashworth-Skala verwendet.

Zusätzlich zu den konventionellen Anwendungen nahmen 

Probanden  täglich  an  einem  zyklischen  Bewegungstraining 

mit  Hilfe  eines  MOTOmed  gracile12  Bewegungstherapie-

gerätes  für  die  oberen  und  unteren  Extremitäten  teil.  Es  

wurde eine moderate Intensität (etwas anstrengend) gewählt. 

Das  medizinische  Personal  hatte  jederzeit  die  Möglichkeit, 

die festgelegten Trainingsparameter (Geschwindigkeit, Dauer, 

Belastungsstufe,  Bewegungsrichtung),  je  nach  Tageszustand 

des  jeweiligen  Kindes,  anzupassen.  Das  speziell  für  Kinder 

mit  spastischen  Bewegungsstörungen  entwickelte  Schutz-

programm  des  Gerätes  (MOTOmed  BewegungsSchutz  mit  

SpastikLockerungsProgramm) garantierte Sicherheit während 

des gesamten Trainings. Dieses Schutzprogramm arbeitet au-

tomatisch im Hintergrund und funktioniert sowohl beim Trai-

ning der oberen als auch der unteren Extremitäten.

Durch  regelmäßige  Anwendung  der  apparativ-assisti-

ven  Bewegungstherapie  mit  Hilfe  eines  MOTOmed  gracile12  

Bewegungstherapiegerätes  wurden  folgende  Therapieziele 

verfolgt:

Einleitung

:  Bewegung  ist  ein  wesentliches  Merkmal  

aller lebenden Organismen. Sie baut den Körper auf, aktiviert 

und kräftigt ihn – von innen und außen [1]. Unter infantiler 

Zerebralparese  (ICP)  versteht  man  Bewegungsstörungen,  

deren  Ursache  in  einer  frühkindlichen  Hirnschädigung  liegt. 

Die  dadurch  hervorgerufene  Behin derung  ist  charakterisiert 

durch Störungen des Nerven- und Muskelsystems im Bereich 

der willkürlichen Bewegungskoordination [5].

Die republikanische pädiatrische psychoneurologische Ein- 

richtung  Prof.  Kurbanov  gilt  als  eine  auf  die  pädiatrische  

Rehabilitation  spezialisierte  Einrichtung  und  bietet  eine 

ganzheitliche  Therapie  für  Kinder  mit  ICP  aus  vielen  

Regionen  der  Republik  Usbekistan  an.  Die  ganzheitliche  

Therapie von Kindern mit Störungen im Bereich der willkür-

lichen Bewegungskoordination stellt einen der Schwerpunkte 

der Arbeit der Einrichtung dar. Zu erwähnen wären hier noch 

die  wichtigsten  Grundprinzipien  der  ganzheitlichen  Rehabi-

litation:  Jede  Therapie  sollte  sofort,  nahtlos,  individuell  und 

multidisziplinär  vollzogen  werden.  Außerdem  ist  es  äußerst 

wichtig,  bei  der  Rehabilitation  von  Kindern  mit  Störungen 

des Zentralen Nervensystems (ZNS) mit Therapiemaßnahmen 

möglichst  früh  anzufangen  und  die  Elternteile  aktiv  in  den 

Rehabilitationsprozess einzubeziehen [2].

Auf  Grund  der  Vielfältigkeit  der  Bewegungsstörungen  

eröffnet  eine  zusätzliche  Einbeziehung  von  modernen  

technischen  Hilfsmitteln  in  den  Rehabilitationsprozess  von 

neurologischen  Patienten  bereits  gute  Perspektiven  und 

bringt  überwiegend  positive  Effekte  mit  sich.  Daher  stellt 

eine aktiv-passive Bewegungstherapie mit Hilfe eines Bewe-

gungstherapiegerätes einen effektiven Baustein in der ganz-

heitlichen Rehabilitation von Kindern mit Zerebralparese dar. 

Das  Modell  MOTOmed  gracile12  des  Unternehmens  RECK  

Medizintechnik GmbH (www.motomed.com) zählt zu den oben 

genannten motorunterstützen Bewegungstherapiegeräten.

Ziel  der  Untersuchung  war  es,  die  Unbedenklichkeit  des 

Einsatzes  der  apparativ-assistiven  Bewegungstherapie  mit  

Hilfe  eines  MOTOmed  gracile12  Bewegungstherapiegeräts  in 

der  Therapie  von  Kindern  mit  ICP  nachzuweisen  sowie  die  

Effektivität  bezüglich  einer  Verbesserung  der  Gehfähigkeit 



Originalarbeit

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»

НЕВРОЛОГИЯ« – 1 (53), 2012

НЕВРОЛОГИЯ

1)  Verbesserung bzw. Erhaltung der Gehfähigkeit 

2)  Spastikreduzierung, Lockerung der Muskulatur 

3)  Beseitigung bzw. Linderung von Folgen des  

  Bewegungsmangels 

4)  Verbesserung der Bewegungskoordination 

5)  Verbesserung der Propriozeption 

6)  Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit 

 

Als Ausschlusskriterien für die Teilnahme an  



dieser Studie galten: 

1)  Deutliche kognitive Einschränkungen  

  des Probanden 

2)  Negative Einstellung des Probanden zu  

  einer derartigen Therapie

 

Das Training mit dem MOTOmed wurde im Sitzen und unter 



Anleitung eines erfahrenen Bewegungstherapeuten durchge-

führt (s. Bild 1). Während des stationären Aufenthaltes über 

15 bis 20 Tage trainierten die Kinder zusätzlich einmal täglich 

zwischen  10  und  25  Minuten  (abhängig  vom  Alter,  der  Be-

lastungsfähigkeit und den vorliegenden Einschränkungen) an 

dem Bewegungstherapiegerät.



Bild 1   Kind trainiert am MOTOmed gracile12

Jede Therapieeinheit bestand aus 3 Phasen: 

1)  Aufwärmung: passives Training entsprechend  

  der festgelegten Parameter (Drehzahl, 

  Bewegungsrichtung, Trainingsdauer) 

2)  Hauptteil: aktives oder assistives (Servo) Training 

  mit der individuellen Belastung 

3)  Ausklang: aktives Training mit einer niedrigeren 

  Intensität oder passives Training

Während  und  nach  der  Übung  erhielt  der  Anwender 

auf  dem  großen  Bildschirm  eine  gut  lesbare  Rückmeldung: 

Übungsdauer,  zurückgelegter  Weg,  Leistung,  Muskelver-

spannung (Spastik), Kalorienverbrauch etc. wurden angezeigt. 

Die erzielten Ergebnisse konnten auch auf einer optional er-

hältlichen Chip-Karte dauerhaft gespeichert und ausgewertet 

werden.


Ergebnisse:  Die durchgeführte  Beobachtung von Patienten 

unterschiedlicher  Altersklassen,  welche  im  Rahmen  einer 

ganz heitlichen  Therapie  zusätzlich  an  einem  MOTOmed  

gracile12  Bewegungstherapiegerät  trainiert  haben,  lässt  die 

Erkenntnis  zu,  dass  das  MOTOmed  Bewegungstraining  als 

sporttherapeutische  Anwendung  dank  seiner  funktionellen 

und  psychosozialen  Wirkungsweise  eine  in  vielen  Aspekten  

effektive  und  zugleich  effiziente  Zusatztherapie  für  Kinder 

mit Zerebralparese darstellt.

Bei den meisten Patienten konnten anhand der Ergebnisse 

der Funktionstests deutliche Verbesserungen der Beweglichkeit 

sowie eine Reduktion der Schwergängigkeit der Gelenke fest-

gestellt werden. Bei den besonders »schwachen« Kindern be-

trug die aktive Trainingsphase zu Beginn der Studie im Schnitt  

weniger als 15 %, wohingegen in der letzten Trainingswoche 

die Probanden durchschnittlich während etwa 50 % der einge-

stellten Trainingszeit aktiv in die Pedale traten. Bei den etwas 

»leistungsfähigeren«  Kindern  wurde  eine  deutliche  Zunah-

me der zurückgelegten Strecke auf dem MOTOmed gracile12 

dokumentiert,  welche  einerseits  auf  einer  Zunahme  der  

aktiven Trainingsdauer und andererseits auf einer Leistungs-

steigerung bzw. Verbesserung der Belastungstoleranz beruht. 

Bereits nach dem siebten bzw. achten Tag der ganzheit-

lichen Rehabilitation konnte bei den meisten Kindern, die am 

MOTOmed gracile12 trainiert hatten, eine deutliche Senkung 

des Muskeltonus, eine Erhöhung der Muskelkraft und eine Ver-

besserung der allgemeinen Beweglichkeit beobachtet werden. 

Alle Kinder führten das MOTOmed Training freiwillig und mit 

großem  Vergnügen  durch,  sodass  die  Motivation  der  Kinder 

zur Fortsetzung der Therapie am MOTOmed stetig gesteigert 

werden konnte.

In einer ähnlichen Untersuchung von Polonskaya et al. 2010 

(Russland) benutzten die Autoren ein MOTOmed gracile12 

Bewegungstherapiegerät  in  Kombination  mit  der  funktio-

nellen Elektrostimulation (FES) und stellten sowohl eine Ver-

besserung der Bewegungskinematik (Zunahme der Beweglich-

keit in Knie- und Fußgelenken) als auch eine positive Dynamik  


Originalarbeit

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»NEVROLOGIYA« – 1 (53), 2012

НЕВРОЛОГИЯ

bezüglich  der  Senkung  des  Muskeltonus'  und  der  Zunahme 

der willkürlichen Muskelaktivität der Extensoren fest [4].

Die  Ergebnisse  der  biomechanischen  Tests,  welche  nach 

dem  15.  bzw.  20.  Behandlungstag  durchgeführt  wurden,  

zeigten folgende Änderungen auf (s. Tabelle 1):

1)  Verlängerung der Schrittlänge von Ø 39,8 cm auf  

  Ø 43,3 cm (+ 8,8 %), welche auf eine Reduktion der  

  Bewegungseinschränkungen beim Gehen hindeutet 

2)  Das Bewegungsausmaß der Supination im Fußgelenk 

  verbesserte sich durchschnittlich um 2,2° und  

  entsprach somit nahezu dem physiologischen  

  Bewegungsausmaß 

3)  Vergrößerung des aktiven (Ø + 6,2°) und passiven  

  (Ø + 8,5°) Bewegungsausmaßes in den Knie- und  

  Fußgelenken (s. Bild 2) 

4)  Erhöhung der Muskelkraft um Ø 17,4 %

Bild 2   Diagramm des aktiven und passiven Bewegungsumfangs im Knie-  

 

und Sprunggelenk, gemessen in Grad (°).



Außerdem wurde eine deutliche Senkung des spastischen 

Muskeltonus'  in  den  Extremitäten  beobachtet  (Ø ~ -1 Stufen 

auf der Ashworth-Skala).

Zu  einem  ähnlichen  Ergebnis  kamen  auch  Shen  et  al.  

2009 [7], die in ihrer Untersuchung an Kindern mit Zerebral-

parese,  welche  im  Rahmen  einer  ganzheitlichen  Therapie 

(Bobath, Voita, etc.) täglich ein 20-minütiges MOTOmed Trai-

ning durchgeführt haben, ebenfalls eine signifikante Senkung 

des Muskeltonus (p < 0,05) und eine Verbesserung der Muskel-

kraft der oberen und unteren Extremitäten (p < 0,05) bei der 

Interventionsgruppe  (n = 24)  gegenüber  der  Kontrollgruppe 

(n = 24) feststellen konnten.

Die Ergebnisse einer Befragung der Eltern der Kinder, die 

an  der  MOTOmed  Studie  teilgenommen  haben,  bestätigten, 

dass etwa 75 % der Kinder am Ende der Intervention immer 

wieder  versucht  haben,  willkürlich  aktive  Bewegungen  der 

Extremitäten  durchzuführen.  Kinder,  die  mehr  als  10 – 15 

Therapieeinheiten erhielten, konnten am Ende dieser Unter-

suchung  mehr  oder  weniger  komplexere  Bewegungsabläufe, 

wie  Krabbeln  und  Gehen,  besser  durchführen.  Wenn  ent-

sprechend  der  Grundprinzipien  der  Rehabilitation  weiterhin 

in dividuelle  und  ganzheitliche  Therapiemaßnahmen  durch-

geführt  wurden,  konnten  die  meisten  Kindern  ihre  erzielten 

biomechanische Verbesserungen auch nach Studienende bei-

behalten.

Zusammenfassung:  Ohne  die  Vorzüge  konventioneller 

Therapien  schmälern  zu  wollen,  lässt  die  Analyse  der  

Ergebnisse  folgende  Erkenntnisse  bezüglich  der  MOTOmed  

Bewegungstherapie zu:

1)  unterstützt die Senkung des spastischen  

  Muskeltonus, dementsprechend erhöht sich  

  der Bewegungsumfang im jeweiligen Gelenk

2)  verhilft zum Lernen von komplexen  

  Bewegungsabläufen

3)  verbessert das Gleichgewicht und die  

  Gangsymmetrie

4)  erhöht die Selbstständigkeit im Alltag

5)  schont die Ressourcen

6)  erhöht die Motivation des Kindes zur  

  eigenständigen Fortführung der Therapie

7)  verkürzt die Therapiedauer



Effekte der regelmäßigen apparativ-assistiven Bewegungstherapie

Funktionelle Faktoren

Prä-Test

Post-Test

Unterschied

Schrittlänge

39,8 ± 1,62

43,3 ± 1,47

+ 8,8 %

Fußbeweglichkeit



-1,40 ± 0,94

0,82 ± 0,50*

+ 2,2°

Muskelkraft



2,3 ± 0,09

2,7 ± 0,11*

+ 17,4 %

Muskeltonus

3,0 ± 0,12

2,1 ± 0,07**

 ~ -1 Stufe (Ashworth)

Tabelle1  Mit den Sternen gekennzeichnete Ergebnisse deuten auf einen signifikanten Unterschied  

              im Prä-Post-Vergleich hin: * p < 0,05; ** p < 0,001.



Originalarbeit

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»

НЕВРОЛОГИЯ« – 1 (53), 2012

НЕВРОЛОГИЯ

Besondere  Vorteile  der  apparativ-assistiven  Bewegungs-

therapie mit Hilfe eines MOTOmed gracile12 gegenüber kon-

servativen Methoden der Behandlung von Kindern mit ICP:

1)  nicht invasive Therapiemethode

2)  Sicherheit und einfache Bedienung

3)  gleichzeitige Betreuung von mehreren Kinder möglich

4)  fördert die Motivation zur Fortführung der Therapie 

5)  moderate Belastungssteuerung für Kinder mit  

  unterschiedlichen Krankheitsverläufen möglich

Die Analyse der Daten lässt die Schlussfolgerung zu, dass 

die  apparativ-assistive  MOTOmed  Bewegungstherapie  einen 

DE 7

13.6/W80 05.12 ebnS



festen  Bestandteil  der  ganzheitlichen  Rehabilitation  von  

Kindern mit Zerebralparese darstellen sollte. Die regelmäßige 

Anwendung  eines  MOTOmed  gracile12  Bewegungstherapie-

gerätes kann zu einer Verbesserung der Beweglichkeit und des 

Bewegungsumfangs beitragen und eröffnet somit Perspekti-

ven für eine soziale Adaptation des Kindes in der modernen 

Gesellschaft.

Die  Mitarbeiter  der  psychoneurologischen  Einrichtung 

Prof.  Kurbanov  bedanken  sich  bei  der  Firma  » AB  FORM  

SISTEM « (Taschkent) für die technische und logistische Unter-



stützung bei der Durchführung dieser Studie.

Literatur


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